Der Disibodenberg liegt im Mündungsdreieck von Nahe und Glan. Die wenig besiedelte Landschaft lässt noch die Ahnung zu, wie es hier vor 1000 Jahren ausgesehen haben mag. Zur aktiven Zeit des Klosters war es schon von weitem als mächtiger Baukörper sichtbar. Heute sind die noch erhaltenen hohen Giebel der Abtei und des Hospizes von hohen Bäumen verdeckt und bei der Anreise kaum auszumachen.

Die Grundrisse der klösterlichen Gebäude aus benediktinischer und zisterziensischer Zeit sind noch deutlich zu erkennen. Der Weg durch die Südpforte führt geradewegs zur St. Nikolaus-Kirche. Im Norden schließen sich Kreuzgang und Kapitelsaal an. Küche und Wirtschaftsbereiche folgen. Mit hoher gotischer Baukunst sind Abtei und Hospiz großartig an den steilen Berg angeformt.

Klosterruine Disibodenberg von Süden
(Stahlstich von 1724)

Informationstafeln im Ruinengelände erklären Lage und Funktion der Gebäude