Alltag im mittelalterlichen Kloster

An mehreren Ständen erhalten die Besucher ausführlich Auskunft zu verschiedenen Themen des Hochmittelalters:

Die „Franziskaner“ Schwester Britta und Bruder Douglas informieren über die Entstehung ihres Ordens im 13. Jahrhundert, beschreiben den Werdegang einer Nonne, sprechen über die Entstehung von Klöstern und ihre Bedeutung für die Gesellschaft, berichten über den klösterlichen Tagesablauf und die Aufgaben in der Armenspeisung, Geburtshilfe sowie die Anlage eines Klostergartens. Weitere Themen sind die Arbeit in der Schreibstube, die Kalligraphie und der Ordensgründer Franz von Assisi.

„Zisterzienserin“ Schwester Minu berichtet über die Entstehung ihres Ordens als Abspaltung von den Benediktinern im späten 11. und frühen 12. Jahrhundert, die monastische Lebensweise und das Ansehen des Ordens in der Gesellschaft

„Benediktinerin“ Schwester Jana konzentriert sich auf Hygiene, Krankenpflege und Hospizarbeit.

Ein Musicus aus dem 13. Jahrhundert wird die Klosterruine mit den Klängen von Drehleier, Hümmelchen und Flöte erfüllen.

Fotos auf dieser Seite: Britta Gläßer

Am 13. Oktober präsentiert in der Zeit zwischen 12 und 17 Uhr die Gruppe Aktives Mittelalter in authentischen Kostümen aus der Zeit zwischen 1095 und 1270 das Alltagsleben in einem Kloster und beantwortet gern Fragen der Besucher. 

Besucher zahlen den normalen Eintritt – die Scivias-Stiftung bittet um eine Spende für die Kosten der Mittelaltergruppe.